Dein Zuhause, dein Stil: Mit Deko und Wohnakzenten Persönlichkeit schaffen
Es sind die kleinen Dinge, die ein Haus in ein echtes Zuhause verwandeln und deine ganz persönliche Geschichte erzählen. Mit gezielten Wohnakzenten und liebevoller Dekoration verleihst du jedem Raum eine Seele, schaffst Geborgenheit und setzt inspirierende Highlights. Entdecke bei Angepinselt.de, wie du mit Textilien, Licht und Accessoires eine Atmosphäre kreierst, die dich jeden Tag aufs Neue willkommen heißt.
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Die Magie der Details: Warum Dekoration mehr als nur Zierde ist
Wenn wir einen Raum betreten, nehmen wir zuerst das große Ganze wahr: die Wandfarben, die Anordnung der Möbel und die Größe des Zimmers. Doch was uns wirklich bleiben lässt, was uns zum Lächeln bringt und uns ein Gefühl von „Ankommen“ vermittelt, sind die Details. Dekoration ist das Ausrufezeichen hinter deinem Einrichtungsstil. Sie ist das Werkzeug, mit dem du Stimmungen steuern und Akzente setzen kannst, die deine Individualität unterstreichen. Bei Angepinselt.de glauben wir daran, dass jeder Gegenstand in deiner Wohnung eine Berechtigung haben sollte – sei es durch seine Funktion oder durch die Emotion, die er in dir auslöst.
Wohnakzente sind wie das Gewürz in einem guten Essen. Ohne sie wirkt die Einrichtung oft steril, kühl und austauschbar. Erst durch das Spiel mit Texturen, Farben und Formen entsteht eine Dynamik, die einen Raum lebendig macht. Dabei geht es nicht darum, jeden freien Quadratzentimeter mit Objekten zu füllen. Vielmehr geht es um die bewusste Auswahl und Platzierung von Elementen, die harmonieren oder spannende Kontraste bilden. Ein gut gewählter Wohnakzent kann die Blicke lenken, von kleinen baulichen Makeln ablenken oder die Vorzüge eines Zimmers betonen.
Die psychologische Wirkung von Wohnaccessoires
Hast du dich jemals gefragt, warum du dich in manchen Räumen sofort entspannt fühlst, während andere dich eher unruhig machen? Die Psychologie des Wohnens spielt hier eine entscheidende Rolle. Weiche Materialien wie Wolle oder Samt signalisieren unserem Gehirn Sicherheit und Wärme. Glänzende Oberflächen aus Metall oder Glas wirken hingegen edel und distanziert, können aber auch für Klarheit und Ordnung stehen. Indem du verschiedene Materialien kombinierst, sprichst du unterschiedliche Sinne an. Das Auge erfreut sich an der Ästhetik, während der Tastsinn durch verschiedene Oberflächenstrukturen angeregt wird. Ein Zuhause, das alle Sinne anspricht, wird automatisch als gemütlicher und hochwertiger wahrgenommen.
Textilien: Die sanften Botschafter der Gemütlichkeit
Nichts verändert die Wirkung eines Raumes so schnell und kostengünstig wie Textilien. Vorhänge, Kissen, Decken und Teppiche sind die wohl wichtigsten Werkzeuge für jeden, der sein Zuhause dekorieren möchte. Sie schlucken nicht nur den Schall und verbessern so die Raumakustik, sondern bringen auch Farbe und Weichheit ins Spiel. Ein Sofa ohne Kissen wirkt oft unfertig; erst durch das Layering von verschiedenen Stoffen entsteht die Einladung, sich niederzulassen und zu entspannen.
Bei der Auswahl deiner Textilien solltest du auf ein harmonisches Zusammenspiel achten. Das bedeutet nicht, dass alles im gleichen Farbton gehalten sein muss. Vielmehr geht es um eine gemeinsame Basis – vielleicht ein wiederkehrendes Muster oder eine Farbfamilie. Mixe verschiedene Webarten: Grober Strick trifft auf feine Seide, glattes Leinen auf kuscheliges Kunstfell. Diese Kontraste machen die Dekoration interessant und verhindern, dass der Look zu flach wirkt.
Materialien und ihre Wirkung im Raum
| Material | Wirkung | Idealer Einsatzort |
|---|---|---|
| Leinen | Natürlich, leicht, sommerlich, lässig | Vorhänge im Wohnzimmer, Bettwäsche |
| Samt | Luxuriös, schwer, warm, elegant | Zierkissen auf dem Sofa, Polsterhocker |
| Schurwolle | Rustikal, extrem gemütlich, isolierend | Decken für kühle Abende, Teppiche |
| Baumwolle | Pflegeleicht, vielseitig, allergikerfreundlich | Alltags-Deko, Küchentextilien |
| Seide | Edel, kühl, glänzend, hochempfindlich | Akzentkissen, exklusive Tischläufer |
Wanddekoration: Deine Geschichte im Großformat
Wände sind die Leinwand deines Lebens. Wenn du sie kahl lässt, verschenkst du wertvolles Potenzial für deine Raumgestaltung. Wanddekoration umfasst weit mehr als nur das klassische Bild im Rahmen. Spiegel, Wandregale, Makramee-Knüpfereien oder sogar dekorative Wandteller können eine Fläche in ein Kunstwerk verwandeln. Ein großer Spiegel beispielsweise kann ein kleines Zimmer optisch verdoppeln und das Tageslicht tief in den Raum reflektieren. Er ist somit nicht nur dekorativ, sondern hat einen echten funktionalen Mehrwert.
Bei der Anordnung von Bildern gibt es verschiedene Ansätze. Die „Petersburger Hängung“ – also viele Bilder scheinbar ungeordnet nebeneinander – wirkt lebendig und kreativ. Wer es lieber ordentlich mag, setzt auf die „Rasterhängung“, bei der alle Rahmen das gleiche Format haben und in exakt gleichen Abständen hängen. Wichtig ist, dass die Wanddeko eine Verbindung zu den Möbeln eingeht. Ein Bild sollte nie isoliert im Raum schweben, sondern einen Bezugspunkt haben, wie zum Beispiel die Mitte des Sofas oder des Sideboards.
Tipps für die perfekte Bildergalerie
- Wähle ein Thema oder ein Farbschema, das alle Bilder verbindet, um Ruhe zu bewahren.
- Lege die Bilder vor dem Aufhängen auf dem Boden aus, um die Komposition zu testen.
- Achte auf die Augenhöhe: Die Mitte der Galerie sollte etwa auf 1,60 m liegen.
- Verwende Passepartouts, um kleinen Bildern mehr Raum und Wertigkeit zu geben.
- Kombiniere Kunst mit persönlichen Fotos und Erinnerungsstücken für mehr Tiefe.
Licht als Gestaltungselement: Atmosphäre auf Knopfdruck
Licht ist eines der unterschätztesten Deko-Elemente überhaupt. Es entscheidet darüber, ob ein Raum gemütlich oder wie eine Bahnhofshalle wirkt. Ein einziges Deckenlicht ist meistens zu wenig und zu ungemütlich. Wirkliche Wohnakzente setzt du durch indirekte Beleuchtung und verschiedene Lichtinseln. Tischleuchten auf dem Fensterbrett, Stehlampen neben dem Lesesessel oder kleine LED-Spots, die ein Kunstobjekt anstrahlen, schaffen Tiefe und Struktur.
Dabei spielt nicht nur die Lampe selbst eine Rolle, sondern auch das Leuchtmittel. Warmweißes Licht (unter 3.000 Kelvin) ist für Wohnbereiche die beste Wahl, da es eine entspannte Stimmung erzeugt. Doch auch die Leuchte als Objekt ist ein Statement. Eine skulpturale Lampe kann am Tag als Designobjekt fungieren und am Abend für die richtige Stimmung sorgen. Vergiss auch das natürliche Licht nicht: Kerzen und Windlichter bringen ein lebendiges, flackerndes Element in deine Deko, das durch kein elektrisches Licht ersetzt werden kann.
Die Kraft der Natur: Pflanzen und organische Formen
Ein Raum ohne Pflanzen wirkt oft leblos. Zimmerpflanzen sind die ultimativen Wohnakzente, da sie sich ständig verändern, wachsen und so eine natürliche Dynamik hineinbringen. Sie verbessern das Raumklima, filtern Schadstoffe aus der Luft und steigern nachweislich unser Wohlbefinden. Dabei ist die Pflanze selbst genauso wichtig wie der Übertopf, in dem sie steht. Ein edler Keramiktopf oder ein handgeflochtener Korb kann eine einfache Grünpflanze in ein echtes Designstück verwandeln.
Neben lebenden Pflanzen sind auch getrocknete Blumen oder Zweige wunderbare Akzente. Pampasgras in einer großen Bodenvase wirkt modern und elegant, während Zweige aus dem Wald einen rustikalen Charme versprühen. Organische Formen brechen die oft harten Linien von Möbeln und Wänden auf und sorgen für ein harmonisches Gleichgewicht. Bei Angepinselt.de empfehlen wir, mit verschiedenen Höhen zu arbeiten: Eine große Palme auf dem Boden, eine Hängepflanze auf dem Regal und kleine Sukkulenten auf dem Beistelltisch ergeben ein stimmiges Gesamtbild.
Styling-Regeln für Fortgeschrittene: So dekorierst du wie ein Profi
Vielleicht hast du schon oft versucht, Dinge hübsch zu arrangieren, und am Ende sah es doch nur nach Unordnung aus. Das Geheimnis von professionellen Stylisten liegt in einfachen Regeln, die du leicht anwenden kannst. Eine der wichtigsten ist die „Dreier-Regel“. Das menschliche Auge nimmt ungerade Gruppen von Gegenständen als harmonischer und interessanter wahr als gerade Zahlen. Drei Vasen in verschiedenen Größen wirken lebendiger als zwei oder vier.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Staffelung. Platziere größere Objekte nach hinten und kleinere nach vorne. So entsteht Tiefe. Achte auch auf die „negativen Räume“ – also die leeren Flächen. Dekoration braucht Platz zum Atmen. Wenn alles vollgestellt ist, kann kein einzelnes Teil mehr wirken. Setze stattdessen auf kleine Gruppen (Vignetten) und lass dazwischen Raum frei. Das wirkt souverän und edel.
Die goldene Dreier-Regel beim Dekorieren
| Element | Aufgabe | Beispiel |
|---|---|---|
| Das Anker-Objekt | Gibt Struktur und Höhe | Eine hohe Vase oder eine Lampe |
| Das Medium-Objekt | Verbindet Höhe und Tiefe | Ein schönes Buch oder eine mittelgroße Kerze |
| Das kleine Detail | Setzt den feinen Akzent | Ein kleiner Schmuckteller oder eine Muschel |
Saisonale Akzente: Dein Zuhause im Rhythmus der Jahreszeiten
Dein Zuhause sollte kein statisches Museum sein, sondern sich mit dir und dem Lauf des Jahres verändern. Saisonale Dekoration bedeutet nicht, dass du jedes Mal die gesamte Einrichtung austauschen musst. Oft reichen kleine Anpassungen bei den Wohnakzenten, um ein völlig neues Lebensgefühl zu erzeugen. Im Frühling sind es frische Farben, leichte Stoffe und zarte Blüten, die die Aufbruchstimmung in die Wohnung holen. Im Winter hingegen setzen wir auf schwere Textilien, viel Kerzenschein und warme, dunkle Töne, die uns Geborgenheit schenken, wenn es draußen ungemütlich ist.
Ein bewährtes Konzept ist das Rotationsprinzip. Besitze eine Grundausstattung an zeitlosen Accessoires und ergänze diese durch saisonale Highlights. Ein Tablett auf dem Couchtisch kann im Sommer mit Muscheln und einer blau-weißen Kerze dekoriert sein, während es im Herbst mit Kastanien, Zapfen und kleinen Kürbissen bestückt wird. So bleibt deine Wohnung immer spannend, ohne dass du Unmengen an neuen Dingen kaufen musst. Es ist eine nachhaltige Art, Abwechslung zu schaffen und die Vorfreude auf die jeweilige Jahreszeit zu zelebrieren.
Nachhaltigkeit bei Deko und Wohnakzenten
In einer Welt des Überflusses gewinnt nachhaltige Dekoration immer mehr an Bedeutung. Hochwertige Wohnakzente aus natürlichen Materialien wie Holz, Stein, Glas oder Metall halten nicht nur länger, sie altern auch schöner. Ein handgefertigtes Keramikstück hat einen Charakter, den ein Massenprodukt niemals erreichen kann. Wir bei Angepinselt.de ermutigen dich, auf Qualität statt Quantität zu setzen. Investiere in Stücke, die zeitlos sind und die du auch in zehn Jahren noch gerne ansiehst.
Upcycling ist ein weiteres wunderbares Thema für Wohnakzente. Eine alte Glasflasche wird zur Vase, eine Holzkiste zum Wandregal oder ein Fundstück vom Flohmarkt bekommt durch eine neue Farbe (vielleicht mit Tipps von unserer Seite!) ein zweites Leben. Solche Dinge verleihen deiner Wohnung Persönlichkeit, weil sie einzigartig sind. Nachhaltig dekorieren heißt auch, bewusst zu konsumieren und Dingen Wertschätzung entgegenzubringen. Das spürt man in der Atmosphäre deines Zuhauses.
Wie finde ich den richtigen Einrichtungsstil für meine Deko?
Oft fühlen wir uns von der Fülle an Möglichkeiten erschlagen. Es gibt den skandinavischen Minimalismus, den opulenten Boho-Stil, den kühlen Industriallook oder den gemütlichen Landhausstil. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sich nicht sklavisch an ein Konzept zu halten, sondern Elemente zu finden, die dir wirklich gefallen. Ein roter Faden ist jedoch hilfreich. Frage dich: Welche Farben dominieren in meinem Kleiderschrank? Welche Materialien mag ich besonders gerne? Oft spiegelt sich unser persönlicher Stil bereits in anderen Lebensbereichen wider.
Ein bewährter Trick ist die Erstellung eines Moodboards. Sammle Bilder von Räumen, Möbeln und Accessoires, die dich ansprechen. Schnell wirst du Muster erkennen: Bevorzugst du klare Linien oder verspielte Details? Magst du kräftige Kontraste oder sanfte Ton-in-Ton-Kombinationen? Deine Deko sollte diesen Stil unterstützen. Wenn du beispielsweise den Scandi-Stil liebst, wähle helle Hölzer, viel Weiß und funktionale, schlichte Accessoires. Wohnakzente sind das Bindeglied, das deine verschiedenen Einrichtungsgegenstände zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügt.
Kann man zu viel dekorieren?
Die Grenze zwischen „gemütlich“ und „überladen“ ist oft schmal. Zu viel Dekoration kann einen Raum unruhig wirken lassen und das Auge überfordern. Wenn jeder Gegenstand um Aufmerksamkeit schreit, wird am Ende keiner mehr wahrgenommen. Ein gutes Anzeichen für zu viel Deko ist, wenn die Reinigung zur Qual wird oder du das Gefühl hast, dich nicht mehr frei bewegen zu können. Hier hilft die „Kuratieren-Methode“: Betrachte deine Regale und Tische wie eine Ausstellung in einer Galerie. Würde dieses Teil auch in einem anderen Raum besser wirken? Brauche ich wirklich drei Duftkerzen an einer Stelle?
Weniger ist oft mehr, wenn die verbliebenen Stücke eine hohe Aussagekraft haben. Versuche, Gruppen zu bilden und dazwischen bewusst freie Flächen zu lassen. Diese „Atempause“ für das Auge sorgt dafür, dass die gewählten Wohnakzente erst richtig zur Geltung kommen. Ein einzelnes, großes Kunstwerk an einer Wand kann beeindruckender sein als zehn kleine Rahmen. Trau dich, Dinge auch mal wegzulassen oder im Schrank zu verstauen und erst nach einiger Zeit wieder hervorzuholen. So bleibt dein Blick frisch.
Wie dekoriere ich kleine Räume am besten?
In kleinen Räumen ist jeder Zentimeter kostbar. Hier sollte Dekoration nicht nur schön sein, sondern idealerweise auch eine Funktion erfüllen oder den Raum optisch vergrößern. Spiegel sind hier, wie bereits erwähnt, die absoluten Helden. Sie öffnen den Raum. Auch die Höhe sollte genutzt werden: Wandregale, die bis unter die Decke reichen, lenken den Blick nach oben und lassen das Zimmer höher wirken. Bei den Farben solltest du in kleinen Räumen eher auf helle, luftige Töne setzen, die das Licht reflektieren.
Vermeide es, den Boden mit zu vielen kleinen Deko-Objekten vollzustellen. Das lässt die Grundfläche schrumpfen. Nutze stattdessen Fensterbänke, Regale oder die Wände. Transparente Materialien wie Glasvasen oder Acryl-Möbel sind ebenfalls ideal, da sie optisch kaum Platz wegnehmen. Bei Textilien sind leichte Stoffe wie Leinen oder Voile besser geeignet als schwerer Samt. Ein großer Teppich kann einen kleinen Raum übrigens optisch zusammenfassen und ihn größer wirken lassen als viele kleine Matten.
Welche Rolle spielen Düfte bei der Wohngestaltung?
Obwohl man sie nicht sieht, sind Düfte ein wesentlicher Teil der Dekoration und der Wohnakzente. Unser Geruchssinn ist direkt mit dem limbischen System im Gehirn verbunden, das Emotionen und Erinnerungen verarbeitet. Ein angenehmer Duft kann also sofort dafür sorgen, dass wir uns wohlfühlen. Duftkerzen, Diffusoren oder hochwertige Raumsprays sind daher weit mehr als nur ein nettes Extra. Sie runden das atmosphärische Gesamtbild ab.
Wähle Düfte passend zur Funktion des Raumes. Im Schlafzimmer wirken Lavendel oder Zirbe beruhigend, im Arbeitszimmer können Zitrusnoten die Konzentration fördern und im Wohnzimmer sorgen warme Vanille- oder Holztöne für Gemütlichkeit. Achte dabei auf Qualität: Natürliche ätherische Öle sind gesünder und riechen meist deutlich feiner als synthetische Duftstoffe. Ein dezenter, angenehmer Raumduft ist wie eine unsichtbare Umarmung für jeden, der dein Zuhause betritt.
Wie fange ich an, wenn ich bisher gar keine Deko habe?
Der Anfang ist oft das Schwierigste. Wenn du dich in einer „nackten“ Wohnung befindest, beginne mit den funktionalen Wohnakzenten. Kaufe zuerst einen schönen Teppich und passende Vorhänge – das verändert die Akustik und die Wärme des Raumes sofort. Als Nächstes kümmerst du dich um das Licht: Eine schöne Stehlampe und eine Tischleuchte bringen Atmosphäre. Dann folgen die Textilien auf dem Sofa: Zwei oder drei Kissen in Farben, die dir gefallen, machen den Sitzbereich sofort einladender.
Danach kannst du dich an die rein dekorativen Elemente wagen. Suche dir eine Stelle aus, zum Beispiel ein Sideboard oder ein Regal, und gestalte dort eine kleine Gruppe aus drei Objekten (die Dreier-Regel!). Eine Pflanze, eine Kerze und ein schönes Buch sind ein perfekter Start. Du musst nicht alles auf einmal kaufen. Lass deine Deko mit der Zeit wachsen. Die schönsten Wohnakzente sind oft die, die man auf Reisen findet oder die einem geschenkt werden. So entsteht nach und nach ein Zuhause, das wirklich zu dir passt.
Warum sind Zimmerpflanzen als Deko so beliebt?
Pflanzen sind die lebendigsten Wohnakzente, die du besitzen kannst. Sie bringen nicht nur das lebensnotwendige Grün in unsere oft grauen Städte, sondern wirken auch beruhigend auf unsere Psyche. Das Pflegen einer Pflanze – das Gießen, das Beobachten von neuen Blättern – hat etwas Meditatives und verbindet uns mit der Natur. Zudem sind sie unglaublich vielseitig: Von der winzigen Sukkulente für den Schreibtisch bis zum mannshohen Geigenfeigenbaum für das Wohnzimmer gibt es für jeden Standort und jeden Geschmack die passende Pflanze.
Neben der Ästhetik haben Pflanzen handfeste gesundheitliche Vorteile. Sie produzieren Sauerstoff und erhöhen die Luftfeuchtigkeit, was besonders im Winter bei trockener Heizungsluft gut für unsere Atemwege und unsere Haut ist. Viele Pflanzen wie Bogenhanf oder Einblatt sind zudem wahre Meister darin, Giftstoffe aus der Raumluft zu filtern. Mit Pflanzen dekorieren bedeutet also, in die eigene Gesundheit und in ein lebendiges, frisches Wohngefühl zu investieren.
Wie reinige und pflege ich meine Wohnaccessoires richtig?
Damit deine Deko lange schön bleibt, braucht sie ein Minimum an Pflege. Staub ist der natürliche Feind jeder Dekoration. Besonders auf dunklen Oberflächen oder strukturierten Objekten setzt er sich gerne ab. Ein weiches Mikrofasertuch oder ein Staubwedel aus Straußenfedern sind ideal, um empfindliche Gegenstände schonend zu reinigen. Glasvasen und Keramik können meist einfach mit mildem Spülwasser gereinigt werden, sollten aber gründlich abgetrocknet werden, um Kalkflecken zu vermeiden.
Textilien wie Kissenhüllen und Decken sollten regelmäßig gelüftet und je nach Materialvorgabe gewaschen werden. Achte bei Kerzen darauf, den Docht kurz zu halten, damit sie nicht rußen. Pflanzen danken es dir, wenn du ihre Blätter gelegentlich mit einem feuchten Tuch abwischst, damit sie wieder besser atmen können. Wenn du deine Wohnakzente pflegst, wertschätzt du deine Umgebung und sorgst dafür, dass die inspirierende Wirkung deines Zuhauses dauerhaft erhalten bleibt.
Wie kombiniere ich verschiedene Metalltöne in der Deko?
Lange Zeit galt die Regel: Entweder Gold oder Silber, niemals beides zusammen. Heute wissen wir: Der Mix macht es erst richtig spannend! Das Kombinieren von verschiedenen Metalltönen wie Messing, Kupfer, Silber und Schwarzstahl wirkt modern und individuell. Wichtig ist hierbei, einen dominanten Ton zu wählen (etwa 70-80 Prozent) und die anderen Metalle als gezielte Akzente einzusetzen. Ein warmer Goldton verträgt sich zum Beispiel hervorragend mit kühlem Schwarzstahl.
Damit der Mix harmonisch wirkt, sollten die Stile der Objekte zueinander passen. Wenn du verschiedene Metalle mischst, achte darauf, dass sie im Raum verteilt sind und sich nicht alle an einer Stelle drängen. Eine Messinglampe hier, ein silberner Bilderrahmen dort und ein kupferner Kerzenständer auf dem Tisch ergeben ein stimmiges Bild, wenn sie durch eine gemeinsame Farbfamilie in den Textilien oder an den Wänden verbunden werden. Trau dich, die alten Regeln zu brechen und experimentiere mit dem Glanz verschiedener Materialien.